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31.01.2018

Medienmitteilung: Berner Teenager haben keine Lust auf Alkohol

Knapp die Hälfte der Berner Teenager hatten keine Lust Alkohol zu trinken. Dies ergab eine Befragung bei mehr als 1‘100 Berner Schülerinnen und Schülern durch das Blaue Kreuz Bern - Solothurn - Freiburg.

Im Rahmen der Suchtpräventions-Workshops an Oberstufenschulen befragte das Blaue Kreuz im Jahr 2017 insgesamt 1‘157 Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 17 Jahren (Ø 13.87) anonym zu ihrem Suchtmittelkonsum.

Die Auswertung zeigt erfreulich tiefe Konsumzahlen zu Alkohol: Lediglich 2.7% der Befragten gaben an, wöchentlich Alkohol zu konsumieren. 60.3% verzichten bewusst auf Alkohol, da dies schlecht für die Gesundheit sei. Die Tabak- und Cannabiskonsumzahlen bringen zum Vorschein, dass gut 2.7% der Jugendlichen mindestens wöchentlich zu einer Zigarette und 0.7% zu einem Joint greifen. Höhere Konsumzahlen wurden bei den rauchfreien Tabakprodukten verzeichnet. 2.9% der Jugendlichen konsumieren demnach mindestens wöchentlich Snus und/oder Schnupftabak. Zum Konsum von E-Zigaretten gaben 1.9% der Schülerinnen und Schüler an, mindestens wöchentlich zu dampfen – primär Einweg-E-Shisha. «Die Konsumzahlen bestätigen, dass Berner Jugendliche grossen Wert auf einen gesundheitsbewussten Lebensstil legen» sagt dazu Christine Grogg, Grossrätin und Präsidentin des Blauen Kreuzes Bern - Solothurn - Freiburg.

Konsumzahlen zu CBD-Hanf bei Gymnasiastinnen und Gymnasiasten

Erstmals wertete das Blaue Kreuz auch Cannabiskonsumangaben von 234 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten aus, die freiwillig an einer anonymen Befragung teilnahmen. Die Ergebnisse: 14.1% konsumieren zumindest monatlich Rauschhanf. Hingegen raucht laut Angaben kein Jugendlicher unter 15 Jahren CBD-Hanf. Bei den 16 bis 19-Jährigen (n= 157) nehmen 1.4% mindestens monatlich CBD-Hanf zu sich. Interessanterweise zeigt die Auswertung, dass primär Rauschhanfkonsumentinnen und-konsumenten auf CBD-Hanf zurückgreifen. «Indoor Rauschhanf enthält heutzutage praktisch kein CBD mehr, doch CBD kann laut Untersuchungen das Hirngewebe vor Schäden schützen, die von THC ausgehen können» gibt Markus Wildermuth vom Blauen Kreuz Bern - Solothurn - Freiburg zu bedenken.

Für Rückfragen:

Christine Grogg
Präsidentin Blaues Kreuz Bern - Solothurn - Freiburg
079 696 53 10

Markus Wildermuth
Leiter Workshops
Tel: 031 398 14 55
E-Mail

Weitere Informationen:

Informationen zu den Workshops
http://www.be.suchtpraevention.org/de/angebote/workshops

YouTube-Kanal zu Gesundheitsthemen
https://www.youtube.com/user/SuchtpraeventionBE