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20.11.2018

Shishas als Einstieg in die Nikotinsucht

Laut Suchtmonitoring Schweiz lag 2016 der Anteil der gelegentlich Shisha-rauchenden 15- bis 17-Jährigen bei 39.9%. Nun zeigt eine Befragung des Blauen Kreuzes Bern - Solothurn - Freiburg, dass der Shisha-Konsum den Weg in die Nikotinabhängigkeit ebnen kann.

Im Rahmen einer Gesundheitsaktion an einer Berner Schule, hat das Blaue Kreuz im November 2018 insgesamt 256 Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 20 Jahren (Ø 16.39) schriftlich und anonym zu ihrem Suchtmittelkonsum befragt. Die Auswertung zeigt, dass 16% der Befragten mindestens wöchentlich rauchen – zudem knapp 9% monatlich. Rauchende wurden auch gefragt, wie sie mit dem Rauchen begonnen haben. Fast die Hälfte der 63 Rauchenden gab an, direkt zur Tabakzigarette gegriffen zu haben (47.5%). Offenbar begünstigt auch der Shisha-Konsum das regelmässige Rauchen. So gaben 21.5% der Befragten an, mit der Shisha gestartet zu haben. Bei täglich Rauchenden lag der Wert bei 23.6% (n= 19). Weiter gaben 8.2% der 63 Rauchenden an, direkt mit dem Kiffen begonnen zu haben. «Die Ergebnisse legen nahe, dass gerade der als harmlos wahrgenommene Shisha-Konsum den Weg in eine Nikotinsucht ebnet. Da ein Joint mehrheitlich mit Cannabis und Tabak konsumiert wird, kann daraus ebenfalls eine Nikotinsucht entstehen» gibt Markus Wildermuth vom Blauen Kreuz zu bedenken.

Seit 2016 sind auch CBD-Produkte frei erhältlich. Daher wurden die 256 Schülerinnen und Schüler auch zu ihrem CBD-Konsum befragt. Die Ergebnisse: 8% kiffen zumindest monatlich CBD-Hanf. Interessanterweise zeigt die Auswertung, dass primär regelmässige Konsumentinnen und Konsumenten von Rauschhanf auch CBD-Hanf konsumieren.

Für Rückfragen:
Markus Wildermuth
031 398 14 55
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