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24.01.2019

Medienmitteilung: Die meisten Teenager verzichten auf Alkohol

Knapp zwei Drittel der Berner Teenager trinken keinen Alkohol, weil es schlecht für ihre Gesundheit sei. Dies ergab eine Befragung bei 975 Berner Schülerinnen und Schülern durch das Blaue Kreuz Bern - Solothurn - Freiburg.

Im Rahmen der Suchtpräventions-Workshops an Oberstufenschulen befragte das Blaue Kreuz im Jahr 2018 insgesamt 975 Oberstufenschülerinnen und -schüler im Alter von 12 bis 17 Jahren anonym zu ihrem Suchtmittelkonsum. 57.6% der Befragten sind der Meinung, Alkohol sei schlecht für ihre Gesundheit. Weitere 30.6% der Jugendlichen trinken keinen Alkohol weil die Eltern es nicht gut finden. Insgesamt 6% der Befragten gaben an, wöchentlich Alkohol zu konsumieren. 5.4% der Schülerinnen und Schüler sind in ihrem Leben nach eigener Einschätzung mindestens zwei Mal betrunken gewesen.

Beim Tabak- und Cannabiskonsum geben 3.7% der Jugendlichen an, mindestens wöchentlich zur Zigarette und 1.4% zum Joint zu greifen. Höhere Konsumzahlen wurden bei den rauchfreien Tabakprodukten verzeichnet. 5.1% der Jugendlichen konsumieren mindestens wöchentlich Snus und/oder Schnupftabak. Zum Konsum von E-Zigaretten gaben 1.1% der Schülerinnen und Schüler an, mindestens wöchentlich zu dampfen. «Uns freut es sehr, dass sich die grosse Mehrheit der Berner Jugendlichen sehr verantwortungsbewusst verhält und einen gesunden Lebensstil pflegt» sagt dazu Christine Grogg, Grossrätin und Präsidentin des Blauen Kreuzes Bern - Solothurn - Freiburg.

Shisha-Konsum begünstigt die Tabakzigarettenabhängigkeit
Erstmals wurden im Jahr 2018 auch 256 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten zum Einstieg ins Rauchen befragt. Fast die Hälfte der 63 Rauchenden gab an, direkt zur Tabakzigarette gegriffen zu haben (47.5%). Offenbar begünstigt der Shisha-Konsum das regelmässige Rauchen. So gaben 21.5% der Befragten an, mit der Shisha gestartet zu haben. Bei den täglich Rauchenden lag dieser Wert bei 23.6% (n= 19). Weiter gaben 8.2% der 63 Rauchenden an, direkt mit dem Kiffen begonnen zu haben. «Leider ist vielen Jugendlichen nicht bewusst, dass beim Shisha-Konsum mehr Rauch samt Nikotin inhaliert wird, als bei einer Tabakzigarette» gibt Markus Wildermuth vom Blauen Kreuz Bern - Solothurn - Freiburg zu bedenken.

 

Bei Rückfragen
Markus Wildermuth
Leiter Workshops
Tel: 031 398 14 55
markus.wildermuth@suchtpraevention.org