ZEWO



TwitterBlaues Kreuz Bern auf Twitter

Verpassen Sie keine News und folgen Sie uns auf Twitter.


YouTube-KanalBlaues Kreuz Bern auf YouTube

Videos rund um das Thema Sucht und Suchtprävention auf YouTube.


JugendschutzblogJugendschutzblog auf Wordpress

Aktuelle Infos rund um das Thema Jugendschutz auf Wordpress.

07.01.2020

Medienmitteilung: Jugendliche werden zur Nikotinsucht verführt

Laut aktueller HBSC-Studie des Kantons Bern ziehen 7.8 % der 15-Jährigen monatlich an der Wasserpfeife. 13.8 % rauchen mindestens monatlich Zigaretten. 3.3 % der 14-jährigen schieben sich monatlich Snus unter die Oberlippe. Das Blaue Kreuz Bern–Solothurn–Freiburg befürchtet – gerade aufgrund des veränderten Marktes – eine neue Welle an nikotinabhängigen Jugendlichen.

Die HBSC-Studie hat 2018 Jugendliche aus dem Kanton Bern im Alter von 11 bis 15 Jahren unter anderem zu ihrem Konsumverhalten befragt. Die Auswertung zeigt, dass 10.1 % der 15- jährigen Jungen und 5.4 % der Mädchen in den letzten 30 Tagen Shisha geraucht haben. Der wöchentliche Zigaretten-Konsum liegt bei 7.5 %.

Weiter gaben 15.2 % der 15-jährigen Jungen sowie 10 % der Mädchen an, sich schon mindestens zwei Mal im Leben richtig betrunken gefühlt zu haben. Wöchentlich Alkohol trinken 6.9 %. Drei Mal Rauschhanf konsumiert haben in den letzten 30 Tagen 9 % der 15-jährigen Jungen und 3.6 % der Mädchen.

Zahlen zu Snus
Erstmals wurden die 14- und 15-Jährigen auch nach ihrem Snus-Konsum befragt. 3.3 % der 14 bis 15-Jährigen snusen demnach mindestens monatlich. “Aktuell wird aggressiv Werbung für Snus-Produkte betrieben – gerade auch weil grosse Tabakfirmen den Markt mit neuen Produkten aufmischen. Man muss sich bewusst sein, dass Nikotin sehr schnell abhängig macht und namentlich Jugendliche die Zielgruppe der Nikotinproduktehersteller sind.“ so Markus Wildermuth vom Blauen Kreuz Bern–Solothurn–Freiburg.

Nach wie vor konsumieren mehr Jungen als Mädchen regelmässig psychoaktive Substanzen. Erfreulicherweise ist der Konsum von Alkohol, Tabak, E-Zigaretten und Cannabis im Kanton Bern gemäss HBSC-Studie mehrheitlich geringer als im nationalen Schnitt.

Medienmitteilung als PDF

Bei Rückfragen

Markus Wildermuth
Leiter Information
031 398 14 55
markus.wildermuth@suchtpraevention.org

Weitere Informationen

www.be.suchtpraevention.org/klassenwettbewerb
www.youtube.com/SuchtpraeventionBE